Mit dem Kauf einer Eintrittskarte für die Ausstellung „Dialog der Konfessionen. Bischof Julius Pflug und die Reformation“ haben Sie die Möglichkeit, auch alle anderen Ausstellungen im Museum Schloss Moritzburg Zeitz zu besichtigen. Es lohnt sich also in 5-fachem Sinne ab dem 05.06.2017 das Museum Schloss Moritzburg zu besuchen und sich von der Vielfalt an Ausstellungen beeindrucken zu lassen!

Deutsches Kinderwagenmuseum

In keinem anderen Museum Europas kann man Kinder- und Puppenwagen aus über 100 Jahren in einer so geschlossenen Ausstellung betrachten, sich über deren Herstellung informieren und Einblicke in die Entwicklung der Kinderwagenindustrie erhalten.

Stellmacher Ernst Albert Naether und Schlossermeister Degelow gelten als die Begründer der Zeitzer Kinderwagenindustrie. Weitere Unternehmer erkannten bald die günstigen Standortfaktoren und gründeten Firmen mit wohlklingenden Namen wie u. a. Germania, Thuringia, Exelsior, Opel, Saxonia und Phönix. Die Stadt Zeitz entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum des deutschen Kinderwagenbaues.

Himmlisches Streben – Irdisches Leben. Zeitz unter dem Bischofsstab

Die Ausstellung beleuchtet die Zeit von der Ersterwähnung der Stadt 967 bis zum Ende des Bistums Naumburg-Zeitz im Jahre 1564. Neben der bischöflichen Residenz wird auch die Entwicklung der Stadt Zeitz und ihrer Bürger betrachtet. Den inhaltlichen Abschluss bilden die beiden letzten Bischöfe von Naumburg-Zeitz, Nikolaus von Amsdorf und Julius Pflug.

Der Zeitzer Silberschatz und der Elchfußpokal der Kramerinnung zählen zu den herausragenden Exponaten dieser Ausstellung.

Zeit der Herzöge – Barocke Residenzkultur in Zeitz

1652 legte Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen in seinem Testament die Teilung des Landes unter seinen vier Söhnen fest. Es entstanden die Herzogtümer Sachsen-Merseburg, Sachsen-Weißenfels und Sachsen-Zeitz. Moritz, der jüngste Sohn, übernahm 1653 die Administration über das Stift Naumburg-Zeitz.

1657 trat er die Regierung des Herzogtums Sachsen-Zeitz an. Auf den Grundmauern des zerstörten Bischofsschlosses ließ er zwischen 1657 und 1678 seine Residenz, „Das hochfürstliche Schloss Moritzburg an der Elster“, errichten. Mit dem Tode seines Sohnes, Moritz Wilhelm, fiel 1718 das Herzogtum an das Kurhaus in Dresden zurück.

Mobiliar und Kunsthandwerk von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert

Die Sammlung historischer Möbel zählt zu den umfangreichsten ihrer Art in Sachsen-Anhalt. Die ältesten Stücke wurden bereits vom Geschichts- und Altertumsverein für Zeitz und Umgegend zusammengetragen.

Seit über 50 Jahren werden Mobiliar und Kunstwerke in den Dauerausstellungen des Zeitzer Museums präsentiert. Die historischen Räume des Schlosses bilden dafür den idealen Rahmen.

 

Öffnungszeiten:

April bis 1. November:                  Montag – Sonntag           10:00 – 18:00 Uhr

Ab 2. November bis März            Dienstag – Sonntag         10:00 – 16:00 Uhr

 

Fotoquelle: Gartenträume e.V.